Body and Language – Zeitgenössische Fotografie aus der Albertina

John Coplans - Interlocking Fingers No. 6

John Coplans - Interlocking Fingers No. 6

Das prachtvolle, klassizistische Palais Albertina in Wien zeigt vom 18.06. bis 27.09.2009 circa 80 Fotoarbeiten aus seinen umfangreichen Beständen. Zu „Body and Language“ passend werden die Arbeiten verschiedener Fotografen und ihre Umsetzung des Körperthemas in leider nur 3 Räumen gezeigt.

Die Sammlung umfasst einige großformatige schwarz-weiß Porträts von bekannten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts von Gottfried Helnwein, aus seinem 1992 erschienenen Buch „Faces“. Helmut Newton ist mit mehreren Aktfotografien vertreten und auch John Coplans zeigt uns Teile des nackten menschlichen Körper – in Nahaufnahme. Es werden einige Werke von Erwin Wurm gezeigt, deren Interpretation ich allerdings nicht versuchen werde, zu kurios erscheinen mir die Menschen und Gegenstände, die von ihm dargestellt werden. Im Großen und Ganzen eine interessante Ausstellung, leider wenig Bilder und der wohl größte Nachteil: um die Fotos zu sehen, muss der Eintritt für ALLE Ausstellungen in der Albertina – sogar inklusiv der Prunkräume – bezahlt werden. :-/

Mariakel

3 Kommentare zu “Body and Language – Zeitgenössische Fotografie aus der Albertina”

  1. Kittinka sagt:

    Das würde ich nicht gerade als Nachteil empfinden, vor allem da ja gerade die imposante Impressionismus Ausstellung ebenfalls in der Albertina statt findet.
    Zur Ausstellung selbst: eine interessante Mischung an allem zum Thema, Körper in der Fotografie, was er bedeuten und aussagen kann! Mir hats gefallen – leider nur mehr bis 4.10.!

  2. Caroline M. sagt:

    Empfinde es ebenfalls absolut nicht als Nachteil, dass man in der Wiener Albertina einmal Eintritt bezahlt und dafür alle aktuellen Ausstellungen plus Prunkräume besuchen darf – zumal der Preis von 9,50 Euro meiner Meinung nach alles andere als zu hoch ist. Zumindest nicht, wenn man bedenkt, dass man dafür im Moment die größte Impressionismus-Ausstellung im deutschsprachigen Raum zu sehen bekommt!

    Der einzige Nachteil liegt vermutlich allein in der Tatsache, dass man länger als einen Tag benötigt, um alle Werke ausführlich betrachten zu können. Vielleicht wäre ja ein Dreitagespass für besagtes Museum gar keine schlechte Idee…

  3. Markus sagt:

    Für das komplette Museum sind 9,50€ nicht überhöht, allerdings wenn man sich nur die aktuelle Fotoausstellung ansehen möchte ist das vergleichsweise teuer. :/

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