Kulinarische Überraschungsbox

Kulinarische Überraschungen

Tolle Neuigkeiten für Genießer und Leute die gerne beschenkt werden! Seit kurzem gibt es die “kulinarische Überraschungsbox“, ein kleines aber feines Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, liebe Menschen mit kulinarischen Spezialitäten aus Österreich zu überraschen. Versendet werden mit Liebe befüllte Boxen prallvoll mit schmackhaften Spezialitäten wie Schokolade (mmmh!), Uhudler-Frizzante, Säften oder Kürbis-Knabberkernen regionaler Betriebe. Und da ist wirklich für jeden Anlass etwas dabei: sei es ein kulinarisches Weihnachtsgeschenk, eine Geburtstagsüberraschung oder will man einen lieben Vegetarier mit einem Genuss-Abo überraschen. Boxen kann man sowohl einzeln als auch im Abo bestellen (was besonders toll ist, weil man dann immer und immer wieder überrascht wird), und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Überraschung durchaus gelingt.

Aber was hat das alles mit VivaLaFoto zu tun? Sehr viel! Eines schönen Sonntags habe ich die Produktfotos für die Webseite gemacht. Gemeinsam mit Andrea von der kulinarischen Überraschungsbox arbeite ich kontinuierlich daran, die Fotos professioneller zu gestalten und den Webauftritt um hungrig machende Fotos zu erweitern.

Übrigens: auch wenn du wieder mal auf der Suche nach einem Geschenk für die Schwiegermama bist, könntest du bei Andrea fündig werden… 😉

Ein Herbstwochenende am Meer

Dass man nicht unbedingt in die Ferne reisen muss, um frischen Fisch zu essen, im Meer zu baden, und dramatische Küstenlandschaften zu sehen, das beweist unser Wochenendausflug ins unterschätzte Slowenien. Nach knapp drei Stunden Autofahrt (von Graz aus) erreichten wir die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Die etwas mehr als 270.000 Einwohner zählende Stadt hat ein lebendiges, kompaktes Zentrum, das von seiner lebhaften Geschichte geformt wurde, und durchaus Ähnlichkeit zu Graz hat – es gibt sogar einen Schlossberg! Um die Stadt kennenzulernen empfiehlt sich die kostenlose Führung der United Local Free Tours, die etwas mehr als zwei Stunden dauert und interessante Perspektiven auf die Stadt bietet. Nach einem Besuch am Markt ging es für uns weiter Richtung Meer: nach Piran!

Piran wird gerne als die schönste der mediterranen Städtchen gehandelt, und das ist durchaus verständlich. Vom großen Tartini-Platz der am von Fischkuttern gesäumten Hafen liegt bilden enge, gepflasterte Gassen das labyrinthartige Piran. Mal führt eine Gasse durch einen Tunnel, mal läuft sie verwinkelt Häuserwände entlang, und manches Mal führt sie über Stiegen nach oben, zum Beispiel zum großen Glockentrum der das Erkennungszeichen der Stadt ist. An einem klaren Tag sieht man von der Spitze nach Kroatien und Italien (Triest und Grado sind gut erkennbar). Der Aufstieg ist allerdings nur für mutige zu empfehlen: das enge Stiegenhaus ist vollständig aus Holz und knarrt gefährlich… 😉 Die kleinen Plätze der Stadt sowie die Uferpromenade werden von zahlreichen Lokalen geziert, in denen es frische Fischgerichte gibt.

Wenn die Stadt aber doch zu klein wird kann man die Umgebung, und besonders die wunderschöne Küste, zu Fuß erkunden. Die Webseite von Piran und Portoroz bietet einige Routenvorschläge, aus denen sich dann eine individuelle Route zusammenstellen lässt. Unsere Wanderung führte uns von Piran der Küste entlang… Read More

Malta, 2015

Malta!

Malta… welch wunderbare Erinnerungen! Selbst ein halbes Jahr nach unserer Reise huscht mir noch ein Lächeln übers Gesicht wenn ich an unsere Woche auf den Mittelmeerinseln Malta und Gozo zurückdenke. Wie für diese Jahreszeit üblich zeigte sich uns Malta leicht bedeckt, etwas regnerisch, mit milden Temperaturen aber einer stürmischen See. Unser erstes Abenteuer war die Fähr-Fahrt von Malta nach Gozo. Der starke Wellengang schaukelte uns ordentlich durch, und am Oberdeck wurden wir einer unfreiwilligen salzigen Dusche unterzogen. Frisch geduscht begaben wir uns dann bei Einbruch der Dunkelheit auf Herbergssuche in Marsalforn, wo wir im Santa Martha Hostel unterkamen. Trotz unseres professionellen Kartenmaterials (siehe Foto) dauerte die Suche nach dem Hostel überraschend lange. 😉 Schnell wurde uns auch klar, dass Malta ein sehr katholisches Land ist: Häuser sind nach Heiligen benannt und werden von Statuen geziert, über Marsalforn thront eine Christus-Statue, und die Osterfeierlichkeiten werden von den Maltesern ausführlich mit Prozessionen zelebriert.

Am nächsten Tag erwartete uns das typisch wechselhafte Wetter, das uns den Großteil unserer Reise begleiten würde: leichter Regen, etwas Sonnenschein und Wind wechselten sich ab. Read More

Smaugs Ende

Von Artischocke bis Zabaione – So kocht Italien!

Wir befinden uns im vierten Jahr eines vermeintlich kleinen und überschaubaren Kochprojektes, das sich schon bald nach dem Start als unsere größte bisherige kulinarische Herausforderung entpuppte. Auf der Zugfahrt von Graz nach Wien zu Silvester 2011 beschlossen wir im kommenden Jahr unser Lieblingskochbuch „So kocht Italien“ der Köche Gasteiger, Wieser und Bachmann von A bis Z durchzukochen. Kein Rezept sollte ausgespart bleiben, furchtlos wollten wir den Hummern, Tauben und Wildschweinen in unseren Töpfen ins Auge blicken, mit Vollgas sollten die Nudelteige in allen Farben des Regenbogens durch die Walzen der Julia gejagt werden.

Glaubten wir in den ersten Monaten noch an ein schnelles Abhakerln der angeblich 800 Rezepte – erstaunlicherweise ergab ein sorgfältiges Nachzählen eine Rezeptsumme von 410 – erreichte uns am Ende des ersten Jahres die Einsicht und Erkenntnis, dass Brühen brauen, Hammel schmoren und Aufstöbern von (für österreichische Supermärkte exotischen) Zutaten einer Vollzeitbeschäftigung als Haubenkoch bedarf. Auf unseren Raubzügen durch Wien bekamen wir nicht das gewohnte „Darfs a bisserl mehr sein?“ zu hören, sondern eher Sätze wie „Sind Sie sicher, dass Sie Carabinieros wollen? Die kaufen eigentlich nur Angeber und das Kilo kostet 100 €“. Der italienische Delikatessenhändler Piccini auf der Linken Wienzeile meinte gar, ich würde Einkäufe für eine ältere Dame erledigen, als ich nach solch antiquierten Pastasorten wie Maltagliati und Bigoli fragte. Ein besonderes Erlebnis für unsere Geruchssensoren bescherte uns „Fisch Gruber“’s Stockfisch – bis heute wissen wir nicht, ob dieser getrocknete Fisch beim mehrtägigen Einwässern immer eine solch kraftvolle Note entwickelt oder ob es sich schlicht um ein verdorbenes Exemplar handelte – Fakt ist: die Wohnung stank noch Wochen später trotz massiven Einsatzes von Duftsprays bestialisch. Für unsere Nasen vergleichsweise harmlos war da die nicht ausreichend abgelegene Schulter eines brünftigen Rehbocks.

Nach Hunderten in der Küche verbrachten Stunden, unzähligen You Tube Videos der Marke „Wie filetiere ich eine Seezunge?“, zahllosen geselligen und fröhlichen Abenden mit unseren Gästen und vielen, vielen kulinarischen Hochgenüssen starten wir den Countdown – es sind nur mehr 10 Rezepte über. Die Vorfreude ist riesig und die Erleichterung über das nahe Projektende deutlich. Würden wir es wieder tun? Ja, jederzeit!

 

 

 

London in October

Last October I attended an Android conference in London and of course I didn’t go there only because of the talks. Kathi and me decided to stay a couple of days longer to see some of the magnificent city that is London. Now I know that this was over half a year ago, but I dug up some photos that I want to share with you. Since both of use have visited London before we agreed to do some more touristy stuff this time: we visited the London Dungeons and the Harry Potter Studio Tours, but we also had a great time walking along the Thames, at the Borough Market (though overcrowded on a Saturday) and at a nightly visit to the Natural History Museum at Halloween.

Please forgive the poor quality of the photos, I did not have my camera with me and shot using my smartphone.